»Vorfreude ist die schönste Freude«, sagt ein Sprichwort.
Und genau dieses Gefühl der Vorfreude, das Warten auf das Happy End, das ganz sicher kommt, schließlich lesen wir Romance ;), macht Slow-Burn so emotional ansprechend und viel befriedigender als Liebe auf den ersten Blick.
Wenn ich von Slow-Burn schreibe, dann meine ich die langsame, schrittweise Entwicklung zwischen zwei Figuren, beginnend beim ersten Treffen, den ersten Blicken und Worten. Es ist kein Feuerwerk, das in Sekunden abbrennt, sondern ein langsames Anfachen von Gefühlen, die sich entwickeln und entfalten. Nähe, Vertrauen und Emotionen entstehen durch gegenseitiges Kennenlernen, gemeinsame Erlebnisse und das tiefe Eintauchen in die Gedankenwelt der Figuren selbst.
Für Leserinnen, die mit ihren Figuren
- mitfühlen,
- mitfiebern und
- mitlieben
wollen, ist Slow-Burn das ideale Trope.
Zusätzlich zur Vorfreude kommt oft auch die körperliche Reaktion, die durch die Fantasie im Kopf erzeugt wird und sich in Gänsehaut oder Herzklopfen äußern kann.

